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Wenn Lernen wieder möglich wird

Lernschwierigkeiten sinnvoll begleiten.
Lernschwierigkeiten sinnvoll begleiten.

Marius steht am Abgrund – schulisch gesehen. Seine Noten bewegen sich zielsicher nach unten und haben die „Vier“ schon deutlich unterschritten.


Marius ist bereits in der 7. Klasse, und seine Begeisterung hält sich in Grenzen, als er gemeinsam mit seiner Mutter bei mir in der Praxis erscheint. Seine Motivation ist überschaubar, und sein Zutrauen, die Situation verändern zu können, ist noch kaum spürbar.

Unser gemeinsam vereinbartes Ziel lautet daher: Marius möchte seine Schulzeit nicht unnötig verlängern und deshalb auch nicht sitzen bleiben.


Mit kleinen Körperübungen und hilfreichen Lernstrategien arbeiten wir uns Schritt für Schritt voran. Marius gewinnt zunehmend Zutrauen und Selbstbewusstsein. Seine Körperhaltung wird aufrechter und seine Präsenz klarer. Schulisch geht es langsam, aber stetig aufwärts. Es ist noch nicht sicher, ob er in dem einen oder anderen Fach eine „Drei“ schafft – vielleicht noch nicht in diesem Schuljahr. Doch irgendwann, da bin ich mir sicher, wird er auch diese Hürde nehmen. Er ist auf einem guten Weg, und diese Erfahrung wird ihn weit über die Schulzeit hinaus begleiten.


„Es ist die Aufgabe der Schule, Kinder besser zu begleiten.“ – „Unser Schulsystem versagt.“ Solche und ähnliche Sätze lese ich immer wieder in den sozialen Medien. Ja, das Recht auf Bildung ist gesetzlich verankert, und der Auftrag der Schule besteht darin, Bildung angemessen zu vermitteln. In der Praxis zeigt sich jedoch, wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist. Jedes Kind lernt anders und bringt unterschiedliche Voraussetzungen beim Erwerb von Wissen mit. Deshalb brauchen manche Kinder zusätzlich zur Schule eine individuelle, fachliche Begleitung. Nicht immer können Eltern das alleine leisten.

Gezielte Unterstützung bringt Fortschritt und Zuversicht.
Gezielte Unterstützung bringt Fortschritt und Zuversicht.

Zu mir kommen Eltern im Durchschnitt nur achtmal. Das ist meist ausreichend, um gemeinsam wirkungsvolle Strategien zu entwickeln, die wichtige Impulse für eine gelingende Entwicklung geben. Veränderung geschieht in kleinen Schritten. Fünf Minuten täglich – an fünf Tagen in der Woche – reichen erfahrungsgemäß meistens aus, um nachhaltige Veränderungen anzustoßen.


„Wäre ich Ihnen doch früher begegnet“, seufzt seine Mutter. Diesen Satz höre ich immer wieder, und er motiviert mich, hilfreiche Angebote für Eltern zu entwickeln.


Mit verschiedenen Angeboten möchte ich Eltern die Möglichkeit geben, sich unverbindlich darüber zu informieren, welche Chancen neuromotorische Förderung bieten kann. Manche Angebote sind kostenlos und unverbindlich, andere mit einer fairen Preisgestaltung, die eine qualifizierte Förderung erschwinglich machen. Wer mehr erfahren möchte, findet hier alle weiteren Informationen: www.konzentrier-dich.de/news

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