Entwicklungen, die mich staunen lassen
- Erika Weller

- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Manchmal erlebe ich Entwicklungsverläufe, die selbst ich in dieser Schnelligkeit nicht erwartet hätte.
Anni (8) beginnt plötzlich, flüssig zu lesen – nach nur einer Behandlungseinheit.
Finja (9) geht jetzt alleine nach der Schule nach Hause. Sie muss nicht mehr abgeholt werden – drei kleine Körperübungen waren ausreichend.
Tim (9) fängt endlich an zu rechnen – kleine Körperübungen ebnen den Weg zum Verstehen.
Neuromotorik ist einfach umzusetzen und gleichzeitig nicht immer leicht zu verstehen. Die Kinder machen kleine Körperübungen, angelehnt an die grundlegende Bewegungsentwicklung im ersten Lebensjahr. In der Regel braucht es einige Wochen, bis sich sichtbare Fortschritte zeigen.
Und doch gibt es diese Momente. Entwicklungen, die schneller kommen als erwartet. Verläufe, die mich immer wieder überraschen. Vorhersagen lassen sie sich nicht – nicht bei jedem Kind werden Veränderungen so rasch sichtbar. Doch auch wer langsam geht, kommt ans Ziel.
Ein großer Vorteil der neuromotorischen Förderung ist, dass Eltern und pädagogische Fachkräfte eigenverantwortlich Kinder unterstützen können. Es ist ein Weg zu mehr Selbstwirksamkeit, der auch mit wenig Anleitung erfolgreich ist.
Wenige Termine ermöglichen ein individuelles Vorgehen. Das schafft Freiräume – für eine gelingende Integration in den (nicht immer stressfreien) Alltag. Und genau deshalb lohnt es sich.



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