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Aufmerksamkeit gewinnen – damit Kinder in der Schule nicht den Anschluss verlieren

Kinder gewinnen Aufmerksamkeit in der Schule
Kinder gewinnen Aufmerksamkeit in der Schule

Lia schreibt gewissenhaft den Test ab. Den Stift hält sie verkrampft, immer wieder bricht die Bleistiftmine ab. Sie muss spitzen und kämpft sich weiter durch den Text. Bis sie fertig ist, haben die anderen Kinder längst mit der nächsten Aufgabe begonnen. Lia ist meistens die Letzte – und verpasst oft wichtige Inhalte, weil sie noch mit dem Schreiben beschäftigt ist.

Ole dreht sich um. Hinter ihm hat Dario seinen Stift fallen lassen. Ole bückt sich und hilft beim Suchen. Seine Aufmerksamkeit richtet sich auf alles, was im Klassenzimmer passiert. Dadurch entgehen ihm viele wichtige Inhalte. Zu Hause versucht seine Mutter, den Unterrichtsstoff vom Vormittag nachzuholen. Die Hausaufgaben dauern lange und führen häufig zu Konflikten.

Wenn Kinder – aus ganz unterschiedlichen Gründen – ihre Aufmerksamkeit nicht auf den Unterricht richten können, verlieren sie schnell den Anschluss. Auch Kinder mit guter Begabung können ihr Potential dann nicht entfalten. Oft schwindet zusätzlich die Freude am Lernen.


Doch wie lernen Kinder eigentlich Aufmerksamkeit?


Aufmerksamkeit entsteht nicht einfach durch Aufforderungen wie „Jetzt konzentrier dich!“. Sie ist vielmehr das Ergebnis verschiedener grundlegender Fähigkeiten, die zusammenwirken.


Dazu gehören zum Beispiel:

Lesen wird einfacher, wenn die Blickfolge sicher entwickelt ist.
Lesen wird einfacher, wenn die Blickfolge sicher entwickelt ist.

  • Feinmotorik: Wenn Schreiben viel Kraft kostet, bleibt kaum Aufmerksamkeit für den Inhalt der Aufgabe.

  • Blickfolge: Wenn die Augen beim Lesen „tanzen“, wird flüssiges Lesen anstrengend und langsam.

  • Sitzhaltung: Kinder, die nur schwer aufrecht sitzen können, brauchen viel Energie, um ihren Körper zu stabilisieren. Für das Lernen bleibt dann weniger Kraft.

  • Strukturverständnis: Viele Kinder verlieren schnell den Überblick über Aufgaben. Dadurch fällt es ihnen schwer, Arbeitsaufträge sicher und vollständig zu bearbeiten.

  • Orientierung im Raum (rechts und links): Eine unsichere Raumorientierung zeigt sich häufig auch in Mathematik: Zahlen werden vertauscht, Rechenrichtungen verändert oder Größenverhältnisse falsch eingeschätzt.


Was können Eltern tun?


Aufforderungen oder Strafen helfen hier selten weiter. Kinder können diese grundlegenden Fähigkeiten lernen – Schritt für Schritt.

Kleine gezielte Körperübungen unterstützen Kinder dabei, ihren Körper besser zu koordinieren und sich selbst zu regulieren. Dadurch verändert sich häufig auch das Lernverhalten.

Damit die Motivation erhalten bleibt, verpacke ich diese Übungen in kleine Spiele und Rituale, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. So entsteht kein zusätzlicher Leistungsdruck, sondern eine spielerische Entwicklungsförderung.


Was sich verändern kann


Selbst kleine, regelmäßige Impulse können viel bewirken. Eine Mutter aus meinem Kurs „Spielend fit für die Schule“ berichtet:

Mein Sohn ist 7 Jahre alt und besucht die erste Klasse. Lernen war für ihn eine große Herausforderung. Er war schnell frustriert, konnte sich schwer konzentrieren, verweigerte oft die Hausaufgaben und es gab viele Tränen. Es hat uns als Familie sehr belastet zu sehen, wie schwer ihm alles fiel.

Durch diesen Kurs hat sich das komplett verändert. Wir haben die Körperübungen regelmäßig gemacht, auch wenn manche am Anfang schwierig waren – besonders Übungen für seine (kaum vorhandene) Nackenmuskulatur.

Schon nach kurzer Zeit haben wir deutliche Fortschritte gesehen: In der Schule geht es ihm viel besser, er lernt leichter, ist konzentrierter und vor allem hat er wieder Freude am Lesen und Lernen. Hausaufgaben sind kein Kampf mehr – er macht sie jetzt freiwillig und ohne Diskussion.

Auch sein Lehrer hat mich auf seine Fortschritte angesprochen. Das hat mich sehr bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Mein Kind ist wie ausgewechselt: fröhlich, motiviert, ruhiger und voller Selbstvertrauen. Er blüht richtig auf.


Kinder können Aufmerksamkeit lernen


Kleine Körperübungen fördern Konzentration
Kleine Körperübungen fördern Konzentration

Solche Veränderungen erlebe ich immer wieder. Eltern können die Entwicklung ihrer Kinder nachhaltig unterstützen. Es muss nicht immer Therapie vor Ort sein. Auch in Online-Kursen erwerben Eltern die Fähigkeit, ihr Kind sinnvoll und qualifiziert zu unterstützen.

Wenn grundlegende Fähigkeiten gestärkt werden, entfalten Kinder ihr Potential. Sie gewinnen Selbstvertrauen – und entdecken wieder Freude am Lernen. Es lohnt sich.




In meinem Kurs „Spielend fit für die Schule“ zeige ich Eltern Schritt für Schritt, wie sie ihr Kind mit einfachen Übungen unterstützen können – ohne zusätzlichen Druck, dafür mit viel Freude an Bewegung und Entwicklung.


 


 
 
 

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