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  • AutorenbildErika Weller

Ich kann es kaum glauben...

Aktualisiert: 31. Mai


„Ich kann es kaum glauben“, sagt Antonias Mutter und schaut auf die Zeichnungen, die vor ihr liegen. „Es ist für mich nicht so richtig greifbar, warum Körperübungen solche Veränderungen bewirken.“

 

Im Januar 2024 kam sie mit ihrer Tochter zu mir, weil Antonia Schwierigkeiten in Mathematik hatte. Jetzt ist es Mai 2024, und sie ist zum vierten Mal hier. In dieser Zeit hat Antonia fast täglich 5 Minuten kleine Körperübungen gemacht, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu verbessern. Ergänzend haben wir einige Lernstrategien erarbeitet, damit sie leichter und besser lernen kann. Jetzt hat sie ihr Ziel erreicht: Das Lernen ist einfacher, die Konflikte bei den Hausaufgaben haben sich reduziert und die Lehrerin gibt das Feedback, dass Antonia den Unterrichtsstoff jetzt besser bewältigt.

 



Zeichentests sind eine Möglichkeit, besser zu erkennen, wo die ursächliche Problematik bei Lernschwierigkeiten liegt. Die erste Abzeichnung im Januar zeigt, dass Antonia mit einigen Anstrengungen versucht, die untere Figur abzuzeichnen. Zwei Mal streicht sie ihre Darstellung durch. Es fällt auf, dass sie bei der Figur in der Mitte den Bogen spiegelverkehrt abzeichnet. Die Kristalle sind nebeneinander gezeichnet und die Darstellung der Punkte weicht auch ab. Im Mai hat Antonia den Bender Visual Test zum zweiten Mal gemacht. Es kann also nicht von einem „Übungseffekt“ ausgegangen werden. Jetzt ist eine signifikante Verbesserung der Darstellung zu erkennen. Dies kann als Hinweis gesehen werden, dass Antonia mit räumlich-konstruktiven Darstellungen besser zurechtkommt.

 



Mit neuromotorischer Förderung haben Kinder die Möglichkeit, entscheidende motorische Entwicklungsschritte aus dem ersten Lebensjahr noch einmal zu durchlaufen. Der Erfolg liegt in einer ausreichenden Wiederholung, damit die Vernetzung und Integration gelingen kann. Damit die Umsetzung gelingt, braucht es Konzepte, die kindgerecht angeboten werden und problemlos in den Alltag integriert werden können.

 

Mit den Tieren (Schnecke, Igel, Katze, Schlaftier, Schmetterling und Krokodil) gelingt es, Kinder auf den Weg zum „Zauberberg“ mitzunehmen. Die Tiere repräsentieren nicht nur die Körperübungen, sondern bieten dem Kind auch Identifikation mit ihrer eigenen Befindlichkeit (ich habe Angst, ich bin neugierig, ich möchte etwas erreichen). Kleine Spiele, Geschichten oder Rituale schaffen eine fröhliche Atmosphäre, bei der Eltern und Kinder gemeinsam intensive Zeit miteinander verbringen. 5 Minuten am Tag sind ausreichend, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen. Manchmal sind Rituale hilfreich. Wenn die Schnecke immer ins Bad kriecht oder der Igel sich im Bett zum Schlafen einrollt, sind die Körperübungen in die täglichen Abläufe integriert. „Wir müssen jetzt üben“ ist oft nicht der hilfreiche Weg, weil es negativ besetzt ist und den Widerstand der Kinder weckt.

 

Damit dies gelingt, biete ich Kurse an, die zu einer fröhlichen und qualifizierten Förderung befähigen.

 



Im Online-Kurs „spielen-lachen-lernen“ haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, in 4 Wochen alle Tiere kennenzulernen. Zusätzlich gibt es konkrete Ideen, wie die Förderung ganz einfach umgesetzt werden kann.

 

Im Online-Kurs „Fröhlich und konzentriert“ sind wir 10 Monate gemeinsam unterwegs. Jeden Monat wird ein Tier vorgestellt. Auch hier geht es um die kindgerechte und qualifizierte Umsetzung der Förderung. Ergänzend befassen wir uns mit den Grundlagen der Förderung. Am Ende haben die Teilnehmer:innen eine kleine Ausbildung, die sie befähigt, eigenverantwortlich und erfolgreich das Förderkonzept umzusetzen. Dies ist zu Hause, in der Kita und in der Schule möglich.

 

Mehr Infos zu diesen Kursen findet ihr hier: www.konzentrier-dich.de/news oder www.konzentrier-dich.de/fortbildung


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